Warum man eine Website nicht einfach maschinell übersetzen sollte
- Patrick Haverty

- 10. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Okt. 2025

In letzter Zeit sehe ich immer häufiger Websites, die offensichtlich komplett maschinell ins Englische übersetzt wurden – ohne jegliche Nachbearbeitung durch einen Menschen. Und glauben Sie mir: Für Muttersprachler ist das auf den ersten Blick erkennbar.
Klar, bei all dem Hype um KI, DeepL und Co. kann man schon ins Grübeln kommen: Warum nicht einfach die Maschine machen lassen? Geht schnell, kostet kaum was.
Aber genau dieser vermeintliche Vorteil wird schnell zum Nachteil. Denn so eine Website wirkt oft nicht nur unprofessionell und etwas billig – sie sendet auch unterschwellig eine ganze Reihe von negativen Botschaften aus:
„Qualität ist bei uns eher zweitrangig.“
„Wir wollen Sie als Kund:in, aber geben uns keine Mühe, Sie richtig anzusprechen.“
„Wenn Sie etwas falsch verstehen – Ihr Problem.“
„Wir arbeiten mit der heißen Nadel.“
„Wir sparen selbst da, wo es wichtig wäre.“
„Gut genug“ reicht hier nicht
Es scheint sich gerade ein gewisses Denken durchzusetzen: Hauptsache, man versteht grob, worum es geht. Und ja, für Texte wie interne Mails oder Gebrauchsanweisungen mag das stimmen.
Aber für Ihre Website? Für Texte, die verkaufen, überzeugen, Vertrauen aufbauen sollen?
Da reicht „gut genug“ eben nicht.
Vor allem nicht, wenn das Original von einer professionellen Texterin oder einem Marketingteam erstellt wurde. Warum sollte ausgerechnet die englische Version ohne menschliches Zutun genauso gut funktionieren?
Wenn schon, dann richtig
Wenn Sie Ihre Inhalte wirklich für den internationalen Markt aufbereiten wollen, gibt es zwei sinnvolle Wege:
maschinelle Übersetzung mit professionellem Post-Editing
oder eine Marketingübersetzung bzw. Transkreation durch jemanden, der sich damit auskennt
Beides ist kein riesiger Kostenfaktor – vor allem nicht im Vergleich zu dem, was Sie verlieren, wenn die Inhalte nicht überzeugen.
Haben Sie Ihre Website auch maschinell übersetzt?
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